Dienstag, 13. März 2018
Meine Organisation
Ich habe mich damals für Ayusa entschieden, weil ich ihr Informationsangebot am ansprechendsten fand und die Mitarbeiter super nett waren. Generell gibt es wohl bei jeder Organisation Vor- und Nachteile, deshalb sollte jeder selbst entscheiden, welche Organistion ihm besonders zusagt.
Punkte warum ich mich damals für Ayusa entschieden hab:
- gute Kommunikation
- Ansprechpartner in meiner Stadt für das Interview
- Liste mit ehemaligen Au Pairs die man anschreiben kann
- Die Broschüre, die man sich zuschicken lassen konnte, enthielt alle wichtigen Informationen auf den Punkt gebracht
- Preis mit ~700 Euro damals mit eine der günstigsten
- total random aber das grüne Layout fand ich hübsch und frisch , ich wollte nicht zu einer pinken Organisation
- hatte viele positive Erfahrungsberichte gehört
Ich habe damals Cultural Care sofort ausgeschlossen, da ich viele Horrorstories von ihnen gehört habe, zudem auch AIFS weil sie nicht genügend Informationen boten und alles sehr unübersichtlich war und viele kleinere Organisationen, weil ich dachte, dass dort die Chancen im Rematch und generell das Familie finden eher schlecht standen..Aber das heißt keineswegs, dass ihr bei ihnen nicht auch eure perfekte Familie finden könntet!
Ich müsst einfach schauen bei welcher Organisation ihr euch am wohlsten fühlt. Au Pair hat viel mit Gefühl zu tun, das ist nicht einfach irgendein Job den ihr abschließt, sondern viel mehr als nur Arbeit! Ihr müsst probieren euch in der Familie wirklich wohl zufühlen, damit es ein wirklicher Austausch wird. Man benötigt ja schließlich auch ein J1 Visa, welches Leute bekommen die einen kulturelle Austausch machen zb. dort die Highschool besuchen, kein Arbeitsvisum.
Jetzt nach meinem Jahr kann ich euch sagen, dass ich keinerlei negative Punkte bei Ayusa finde. Bei mir lief alles perfekt ohne Probleme ab. In Amerika kümmert sich die Partnerorganisation AuPairCare um dich und auch die waren immer super freundlich und hilfsbereit. Einmal im Monat hat unsere Au Pair Betreuerin ein Treffen mit allen Au Pairs der Gegend veranstaltet, um neue Menschen kennenzulernen. Da ich nicht ihm Rematch gelandet bin, kann ich euch nicht sagen, wie gut ihr unterstützt werdet, das hängt auch immer von der jeweiligen lokalen Betreuerin ab, aber ich hab von niemanden gehört, der große Probleme mit Ayusa hatte.
Falls ihr euch bei Ayusa bewerben wollt oder auch nur mehr Informationen sucht, kommt ihr hier zur kostenlosen und unverbindlichen Kurzbewerbung über meinen Einladungslink, einfach hier klicken :)
Ansonsten wünsche ich euch noch einen schönen Tag und bis bald! Ich bin nämlich auf der Email Liste von Ayusa an die mir interessierte Au Pairs ihre Fragen schicken und würde auch hier meine Antworten für alle veröffentlichen :)
XO Lotti
Mittwoch, 7. September 2016
Sonntag, 15. Mai 2016
Mittwoch, 11. Mai 2016
Au Pair Reunion in Amsterdam
Hallo, lang lang ist's her!
Doch irgendwie vermisse ich es gerade voll, Blog-Einträge zu schreiben. Langsam ist mein Deutsch auch wieder besser geworden, sodass ich mich jetzt einfach mal traue, von meiner Reise nach Amsterdam Anfang März zu berichten. Ja ich weiß März ist jetzt auch etwas länger her, aber mir fiel gerade kein besseres Thema ein, dass auch ein bisschen mit dem Au Pair sein zu tun hat.
Aber Amsterdam hatte extrem viel mit meiner Au Pair Zeit zutun:
REUNION mit meinen besten SF-Freundinnen!
Ja wir haben es wirklich geschafft, uns noch einmal nach der ganzen Au Pair Zeit wiederzutreffen, nachdem wir in San Francisco beinahe jeden Abend gemeinsam verbracht haben.
Das war echt schön, auch wenn leider nicht unsere gesamte SantaBarbaraHotel-Crew da war (die sind teilweise noch in Amerika).
Am Montag bin ich so um 14 Uhr angekommen und habe Sarah und Tabea dann am Amsterdam Centraal getroffen. Das ist der Hauptbahnhof da.
Nach einem kurzen Spaziergang über viele Brücken und Kanäle und durch enge Gassen waren wir dann an unserem Ziel angekommen: DEM ROTLICHTVIERTEL
Tja zum Glück war es sehr sonnig und ich allgemein viel zu aufgeregt, um in die Schaufenster zu gucken, ich habe irgendwie erst nachts realisiert, dass unser Hostel jetzt ja doch nicht so in meiner Lieblingsgegend lag. War halt super günstig, da fragt man nicht erst nach Lage oder Sauberkeit oder Ruhe oder was für andere Leute da noch so im Zimmer sind... upsaa, also das Hostel hieß Heart of Amsterdam (vom Preis und der Lage im Sinne von direkt im Zentrum her unschlagbar). Aber ich vermute stark, dass das früher ein billiges Stundenhotel gewessen ist. Passend zur Einrichtung und der Umgebung. Wir waren im Keller. In einem sehr muffigen 8 Bett Zimmer. Zusammen mit 5 anderen Menschen, 5 Männern, die sich wohl schon darüber informiert haben, wo das Hostel liegt und es ganz gezielt ausgesucht haben- will ich mal so sagen. Naja immerhin waren die so zum Glück die ganze Nacht weg und kamen erst morgens, kurz bevor wir aufstehen wollten wieder. Sodass wir die so gut wie nicht gesehen haben.
Allerdings waren wir schon ziemlich überrascht, denn eigentlich hatten wir ein female Dorm gebucht, also ein Zimmer mit möglicherweise anderen Mädchen, aber irgendwie haben die das verpeilt und konnten dann auch leider gar nichts tun als wir mal nachgefragt haben, weil wir ja schon "eingezogen" sind und erst am nächsten Morgen wussten, was für Leute noch so im Zimmer waren.. Auch toll einfach einschlafen und am nächsten Morgen liegen noch andere Leute im gleichen Zimmer, die dir die ohnehin schon knappe Atemluft wegatmen. Irgendwie sind Hostels doch nicht so das Wahre nächstes Mal lieber dann am Essen sparen nicht an der Unterkunft.
Aber das reicht jetzt auch mal mit den schlechten Dingen, denn abgesehen von unserem Hostel hat Amsterdam viel Schönes zu bieten.
Nach dem Einchecken ging es nämlich auf Erkundungsfahrt - per Boot Cruise einmal um den Stadtkern herum und unter vielen Brücken hindurch. Eine Brücke war sogar so tief, dass das Boot kurz steckenblieb.
Und wir haben das kleinste Haus Amsterdams gesehen! Das ist einmach mal nur eine Tür breit! Ich hab das mal gelb ummalt, damit ihr das auf dem Foto sehen könnt! So winzig, da passt ja nicht mal ein Bett rein? Wie soll man denn dadrinnen leben?
Dazu gab es leider keine Antwort, denn unser Boot fuhr immer so schnell weiter.
Amsterdam hat echt so viele Kanäle, dass es mit Venedig mithalten kann. Und daher kann man auf so einer Tour natürlich auch sehr viel entdecken! Am Schönsten fand ich aber einfach das Umherfahren..ich mag Boote.
Nach der Bootsfahrt sind wir dann noch durch die Stadt gegangen und haben den Königlichen Palast gesehen (voll langweilig, einfach so ein Gebäude auf einem Platz (dem Dam Square)
In der Nähe war auch ein Käse-Geschäft. Eigentlich gibt es die an jeder Ecke, aber in diesem konnte man sehen, wie vor deinen Augen Käse hergestellt wurde:
Nachdem wir noch etwas durch die "normalen" Straßen gelaufen sind (naja normal ist wohl nichts in Amsterdam mit die ganzen komischen Coffee-Shops), ging es Richtung Hostel zurück. Und ich hab mich so erschrocken als auf einmal überall MENSCHEN in den Schaufenstern standen! Das ist richtig gruselig! Du gehst durch irgendwelche Gassen und plötzlich posieren neben dir Frauen in naja Bademode sag ich mal...Also ich fand das ziemlich erschreckend und eklig und war froh, als wir in unserem Zimmer waren, auch wenn das nicht besonders schön war.. Immerhin hatten wir eine James Bond Tapete und nicht irgendwelche nackten Menschen hinter Glasscheiben.. die müssen sich doch auch wie im Zoo fühlen, nur dass sie die Tiere sind...
Am nächsten Morgen sind wir dann extra früh aufgestanden, um ins Anne Frank Haus zugehen.
Das war auch echt spannend und lehrreich. Danach ging's dann zum Rijksmuseum, aber ein Museum am Tag reicht auch aus.
Deshalb haben wir uns nur die Umgebung angesehen und Fotos gemacht! Vor dem Museum gibt es nämlich diese coolen I amsterdam Buchstaben:
Das Wetter war dann aber nicht mehr so schön, lag wahrscheinlich daran, dass wir das Klo der Maulenden Myrte gefunden haben und sie mal wieder traurig war und die ganze Stadt nass geregnet hat... ehm ja, ich bin Harry Potter Fan. Eigentlich wollte ich nur sagen, dass mich dieser Brunnen an ein Waschbecken in Harry Potter und die Kammer des Schreckens erinnert hat und es gleichzeitig etwas geregnet hat.
Wegen des Regens haben wir erstmal ein Hausboot besichtigt, die Hendrika Maria. Irgendwie stell ich mir das komisch vor auf einem Schiff zuleben. Wackelt die ganze Zeit und ist bisschen vermüllt gewesen.
Dann haben wir noch einen Blumenmarkt gesehen. Super schön, eigentlich wollte ich typische, niederländische Tulpenzwiebeln kaufen, aber naja es gab zu viel Auswahl und ich hab keine Ahnung wo ich die hätte pflanzen können...
Wir waren kurz noch in einer ziemlich alten Mall, direkt hinter dem Königlichen Palast, die echt hübsch war von der Architektur, bevor wir uns dann an die Abendplanung gesetzt haben:
Erstmal Chinesisch und dann Abends noch auf eine Roof-Top Bar. War richtig cool da oben und man hatte eigentlich eine ganz nette Aussicht. Amsterdam hat jetzt nicht so die mega Skyline aber es war trotzdem schön.
Die Bar hieß SkyLounge und war oben im Double Tree Hotel. Bei den Preisen zahlt man eindeutig für die Aussicht mit, aber es gab sogar einen DJ und Popcorn, sodass es dann preislich noch okay war!
So ging dann ein erfolgreicher 2. Tag in Amsterdam dem Ende zu.
Am Mittwoch haben wir dann nur ein bisschen durch die Läden gestöbert und Souveniers gekauft, bevor es dann schon wieder getrennte Wege nach Hause ging.
Doch irgendwie vermisse ich es gerade voll, Blog-Einträge zu schreiben. Langsam ist mein Deutsch auch wieder besser geworden, sodass ich mich jetzt einfach mal traue, von meiner Reise nach Amsterdam Anfang März zu berichten. Ja ich weiß März ist jetzt auch etwas länger her, aber mir fiel gerade kein besseres Thema ein, dass auch ein bisschen mit dem Au Pair sein zu tun hat.
Aber Amsterdam hatte extrem viel mit meiner Au Pair Zeit zutun:
REUNION mit meinen besten SF-Freundinnen!
Ja wir haben es wirklich geschafft, uns noch einmal nach der ganzen Au Pair Zeit wiederzutreffen, nachdem wir in San Francisco beinahe jeden Abend gemeinsam verbracht haben.
Das war echt schön, auch wenn leider nicht unsere gesamte SantaBarbaraHotel-Crew da war (die sind teilweise noch in Amerika).
Am Montag bin ich so um 14 Uhr angekommen und habe Sarah und Tabea dann am Amsterdam Centraal getroffen. Das ist der Hauptbahnhof da.
Nach einem kurzen Spaziergang über viele Brücken und Kanäle und durch enge Gassen waren wir dann an unserem Ziel angekommen: DEM ROTLICHTVIERTEL
Tja zum Glück war es sehr sonnig und ich allgemein viel zu aufgeregt, um in die Schaufenster zu gucken, ich habe irgendwie erst nachts realisiert, dass unser Hostel jetzt ja doch nicht so in meiner Lieblingsgegend lag. War halt super günstig, da fragt man nicht erst nach Lage oder Sauberkeit oder Ruhe oder was für andere Leute da noch so im Zimmer sind... upsaa, also das Hostel hieß Heart of Amsterdam (vom Preis und der Lage im Sinne von direkt im Zentrum her unschlagbar). Aber ich vermute stark, dass das früher ein billiges Stundenhotel gewessen ist. Passend zur Einrichtung und der Umgebung. Wir waren im Keller. In einem sehr muffigen 8 Bett Zimmer. Zusammen mit 5 anderen Menschen, 5 Männern, die sich wohl schon darüber informiert haben, wo das Hostel liegt und es ganz gezielt ausgesucht haben- will ich mal so sagen. Naja immerhin waren die so zum Glück die ganze Nacht weg und kamen erst morgens, kurz bevor wir aufstehen wollten wieder. Sodass wir die so gut wie nicht gesehen haben.
Allerdings waren wir schon ziemlich überrascht, denn eigentlich hatten wir ein female Dorm gebucht, also ein Zimmer mit möglicherweise anderen Mädchen, aber irgendwie haben die das verpeilt und konnten dann auch leider gar nichts tun als wir mal nachgefragt haben, weil wir ja schon "eingezogen" sind und erst am nächsten Morgen wussten, was für Leute noch so im Zimmer waren.. Auch toll einfach einschlafen und am nächsten Morgen liegen noch andere Leute im gleichen Zimmer, die dir die ohnehin schon knappe Atemluft wegatmen. Irgendwie sind Hostels doch nicht so das Wahre nächstes Mal lieber dann am Essen sparen nicht an der Unterkunft.
Aber das reicht jetzt auch mal mit den schlechten Dingen, denn abgesehen von unserem Hostel hat Amsterdam viel Schönes zu bieten.
Nach dem Einchecken ging es nämlich auf Erkundungsfahrt - per Boot Cruise einmal um den Stadtkern herum und unter vielen Brücken hindurch. Eine Brücke war sogar so tief, dass das Boot kurz steckenblieb.
Und wir haben das kleinste Haus Amsterdams gesehen! Das ist einmach mal nur eine Tür breit! Ich hab das mal gelb ummalt, damit ihr das auf dem Foto sehen könnt! So winzig, da passt ja nicht mal ein Bett rein? Wie soll man denn dadrinnen leben?
Dazu gab es leider keine Antwort, denn unser Boot fuhr immer so schnell weiter.
Amsterdam hat echt so viele Kanäle, dass es mit Venedig mithalten kann. Und daher kann man auf so einer Tour natürlich auch sehr viel entdecken! Am Schönsten fand ich aber einfach das Umherfahren..ich mag Boote.
Nach der Bootsfahrt sind wir dann noch durch die Stadt gegangen und haben den Königlichen Palast gesehen (voll langweilig, einfach so ein Gebäude auf einem Platz (dem Dam Square)
Dort waren extrem viele Tauben.
In der Nähe war auch ein Käse-Geschäft. Eigentlich gibt es die an jeder Ecke, aber in diesem konnte man sehen, wie vor deinen Augen Käse hergestellt wurde:
Es gibt sogar grünen oder roten Käse. Den Holländern ist ihr Käse wirklich sehr wichtig und das spiegelt sich auch super in der Qualität wieder! Ich hab echt noch keine Käse gegessen, der besser als dieser grüne Pesto-Käse war.
Ich hab allerdings nur ein Foto vom roten Käse.. hm naja der war aber auch super lecker.
Natürlich konnte es nicht nur Käse geben, sodass wir uns noch Pasta schmecken ließen oder hatte ich Pizza? Ich kann mich nicht daran erinnern, aber es war gut! Sodass wir gesättigt in die U-Bahn steigen konnten, um trotz der Dunkelheit noch mehr zu sehen.
Doch bevor wir an irgendeiner anderen Attraktion ankamen, wurde ich ersteinmal total von der U-Bahn beeindruckt! An jeder Station laufen Polizisten rum, sodass man sich echt super sicher fühlt auch bei Nacht. Und die ganze Bahn war ein einziger langer Tunnel! Das sah echt richtig cool aus, man konnte von der einen Seite des Zuges bis ganz zur Anderen laufen ohne Abteiltüren zwischendurch!
Nachdem wir noch etwas durch die "normalen" Straßen gelaufen sind (naja normal ist wohl nichts in Amsterdam mit die ganzen komischen Coffee-Shops), ging es Richtung Hostel zurück. Und ich hab mich so erschrocken als auf einmal überall MENSCHEN in den Schaufenstern standen! Das ist richtig gruselig! Du gehst durch irgendwelche Gassen und plötzlich posieren neben dir Frauen in naja Bademode sag ich mal...Also ich fand das ziemlich erschreckend und eklig und war froh, als wir in unserem Zimmer waren, auch wenn das nicht besonders schön war.. Immerhin hatten wir eine James Bond Tapete und nicht irgendwelche nackten Menschen hinter Glasscheiben.. die müssen sich doch auch wie im Zoo fühlen, nur dass sie die Tiere sind...Am nächsten Morgen sind wir dann extra früh aufgestanden, um ins Anne Frank Haus zugehen.
Das war auch echt spannend und lehrreich. Danach ging's dann zum Rijksmuseum, aber ein Museum am Tag reicht auch aus.
Danach gab's als Frühstück Waffel mit Kirschen yummy:
Super lecker, müsst ihr unbedingt probieren, wir waren direkt an der ersten Bude hinter den Buchstaben, aber die gibt es wirklich überall in Amsterdam!
Das Wetter war dann aber nicht mehr so schön, lag wahrscheinlich daran, dass wir das Klo der Maulenden Myrte gefunden haben und sie mal wieder traurig war und die ganze Stadt nass geregnet hat... ehm ja, ich bin Harry Potter Fan. Eigentlich wollte ich nur sagen, dass mich dieser Brunnen an ein Waschbecken in Harry Potter und die Kammer des Schreckens erinnert hat und es gleichzeitig etwas geregnet hat.
Wegen des Regens haben wir erstmal ein Hausboot besichtigt, die Hendrika Maria. Irgendwie stell ich mir das komisch vor auf einem Schiff zuleben. Wackelt die ganze Zeit und ist bisschen vermüllt gewesen.
Wir waren kurz noch in einer ziemlich alten Mall, direkt hinter dem Königlichen Palast, die echt hübsch war von der Architektur, bevor wir uns dann an die Abendplanung gesetzt haben:
Erstmal Chinesisch und dann Abends noch auf eine Roof-Top Bar. War richtig cool da oben und man hatte eigentlich eine ganz nette Aussicht. Amsterdam hat jetzt nicht so die mega Skyline aber es war trotzdem schön.
So ging dann ein erfolgreicher 2. Tag in Amsterdam dem Ende zu.
Am Mittwoch haben wir dann nur ein bisschen durch die Läden gestöbert und Souveniers gekauft, bevor es dann schon wieder getrennte Wege nach Hause ging.
Obwohl eigentlich haben wir noch ziemlich coole Sachen gemacht:
Wir haben Automatenessen probiert:
(war ziemlich eklig)
Haben eine Fähre vom Hauptbahnhof zur anderen Flussseite genommen.
Waren im Eye-Film-Museum
Und hatten halt Spaß:
Und dann, gerade als es anfing zu hageln, musste ich dann in den Bus steigen, der mich wieder sicher nach Hause brachte. Danke Bus!
Ja Amsterdam war schon cool und hat besonders kulinarisch & kulturell einiges zu bieten, was man sonst so aus Deutschland gar nicht gewohnt ist, obwohl es doch so nah ist. Das ist eins der Dinge, dass mich an Europa immer wieder fasziniert! Diese verschiedenen Kulturen, die doch alle so nah bei einander und miteinander leben.
Was ich mit Amsterdam verbinde sind ganz klar, die ganzen Käseläden an jeder Ecke, richtig gute Waffeln und Kekse, Essen aus dem Automaten, unheimlich viele Kanäle und kleine Mittelaltergassen, die coolste U-Bahn der Welt, ein krautiger Duft, der über der Stadt schwebt, und Fahrräder, da fährt echt jeder mit dem Fahrrad!
Es war so schön meine SF-Freunde wieder zusehen und dann sogar in so einer tollen Stadt! ♥
BE HAPPY!
XO, Lotti
Sonntag, 3. April 2016
Sonntag, 27. März 2016
Die perfekte Gastfamilie finden und bitte kein Rematch
Du willst von Anfang an die perfekte Gastfamilie? Ein Rematch kann man nie 100-prozentig verhindern, aber damit du nicht sofort böse Überraschungen erlebst, solltest du dir genügend Zeit nehmen die Familie und ihre Vorstellungen kennenzulernen, nicht vorzeitig ja sagen, sodass die Möglichkeit, dass es komplett schief läuft minimiert wird.
Also kläre alle Fragen und suche nach der Familie, bei der es sich richtig anfühlt mit ihnen zu reden, es keine reine Ausfragerunde wird sondern ein nettes Gespräch, dann solltest du eine gute Familie gefunden haben.
Viel Glück beim Matching.
Also kläre alle Fragen und suche nach der Familie, bei der es sich richtig anfühlt mit ihnen zu reden, es keine reine Ausfragerunde wird sondern ein nettes Gespräch, dann solltest du eine gute Familie gefunden haben.
Viel Glück beim Matching.
Sonntag, 20. März 2016
Skypeinterview - Beispielfragen - Hilfe mein erstes Skypen!
Hallo und mal wieder Willkommen auf meinem Blog!
Hast du auch etwas Angst davor, eine Stunde auf Englisch die Fragen deiner möglichen Gastfamilie zu beantworten? Man kann alles schaffen und wenn du dich gut vorbereitest, kann dir das Skype Interview auch Spaß bereiten!
Ich habe mich noch einmal mit dem ganzen Au Pair Bewerbungsprozess auseinandergesetzt und habe nun ein paar Tipps und Beispielfragen für eure Skype Interviews.
https://youtu.be/YyjotVLqgpg
Diese Fragen wurden mir besonders oft gestellt:
Why you want to be an Aupair?
What
is your idea of American culture?
What
is your idea of an American city?
What
type of family are you looking for?
How
many children and how many hours a day are you comfortable watching
the children?
Are
you comfortable watching the children up to 9.5 hours a day?
Do
you need strict routine or are you comfortable with a flexible
lifestyle?
Can
you cook and bake?
Do
you like to sew and make art?
Are
you fit so you can run, jump and climb with the children?
Values?
Boyfriend?
Sonntag, 13. März 2016
Tipps zum Bewerbungsvideo
Hallo, heute habe ich wieder einmal ein Video für euch, irgendwie mache ich nur noch Videos und keine normalen Blogeinträge.. hm, naja vielleicht werde ich in nächster Zeit auch mal wieder etwas mehr schreiben, aber für heute gibt es das:
Meine Tipps zum Bewerbungsvideo:
1. Erstelle ein Skript, finde heraus was du sagen und filmen willst (nur das wichtigste! Die Videos sind zeitlich begrenzt)
2. Kameramann/Kamerafrau (jemanden suchen der die Kamera auf dich hält)
3. Qualitätscheck (Ton verständlich? Helligkeit okay? Bild gut? )
4. Erscheinungsbild (Vorher Aufräumen! Natürliches Makeup und Kleidung. Lächeln nicht vergessen!)
5. Text kann vorgeschrieben sein aber bitte nicht ablesen
6. Warum willst du Au Pair werden und was erwartest du?
7. Warum sollen sie dich auswählen?
8. Wer bist du? (Hobbies, Familie, Heimat, Haus..)
9. KINDER (erzähle von deiner Erfahrung und zeige Fotos und Videos, in denen du mit Kindern zusehen bist. frag vorher die Eltern der Kinder, ob sie damit einverstanden sind, wenn die Eltern nicht einverstanden sind, frag ob es eventuell geht, wenn du die Gesichter ausblendest bzw. nicht filmst. Sodass man die Kinder nicht identifizieren kann und nur sieht, dass du mit Kindern zutun hast?)
Verschiedene Szenen und Drehorte machen das Video spannender und lassen es vielfältiger und umfangreicher erscheinen.
Sei kreativ und denke dir dein eigenes Video aus! Man kann sich gerne Anregungen von anderen Videos holen, aber wenn du andere kopierst wird das nicht dein Video und du wirst nicht besonders aus der Masse herausstechen. Probier etwas Neues aus, wenn jeder ein sehr ähnliches Video macht, wird das für die Familien etwas langweilig.
So dann viel Spaß beim Filmen!
Meine Tipps zum Bewerbungsvideo:
1. Erstelle ein Skript, finde heraus was du sagen und filmen willst (nur das wichtigste! Die Videos sind zeitlich begrenzt)
2. Kameramann/Kamerafrau (jemanden suchen der die Kamera auf dich hält)
3. Qualitätscheck (Ton verständlich? Helligkeit okay? Bild gut? )
4. Erscheinungsbild (Vorher Aufräumen! Natürliches Makeup und Kleidung. Lächeln nicht vergessen!)
5. Text kann vorgeschrieben sein aber bitte nicht ablesen
6. Warum willst du Au Pair werden und was erwartest du?
7. Warum sollen sie dich auswählen?
8. Wer bist du? (Hobbies, Familie, Heimat, Haus..)
9. KINDER (erzähle von deiner Erfahrung und zeige Fotos und Videos, in denen du mit Kindern zusehen bist. frag vorher die Eltern der Kinder, ob sie damit einverstanden sind, wenn die Eltern nicht einverstanden sind, frag ob es eventuell geht, wenn du die Gesichter ausblendest bzw. nicht filmst. Sodass man die Kinder nicht identifizieren kann und nur sieht, dass du mit Kindern zutun hast?)
Verschiedene Szenen und Drehorte machen das Video spannender und lassen es vielfältiger und umfangreicher erscheinen.
Sei kreativ und denke dir dein eigenes Video aus! Man kann sich gerne Anregungen von anderen Videos holen, aber wenn du andere kopierst wird das nicht dein Video und du wirst nicht besonders aus der Masse herausstechen. Probier etwas Neues aus, wenn jeder ein sehr ähnliches Video macht, wird das für die Familien etwas langweilig.
So dann viel Spaß beim Filmen!
Sonntag, 6. März 2016
Sonntag, 21. Februar 2016
Mittwoch, 30. Dezember 2015
Montag, 7. Dezember 2015
Samstag, 28. November 2015
Montag, 23. November 2015
Freitag, 30. Oktober 2015
Ausflugstipp: Treasure Island Flea Market
Treasure Island - das ist die etwas unförmige Insel auf halber Strecke über die Baybrigde Richtung Oakland. Ich glaub die hat mehrere Namen, auch Yerba Buena, was irgendwas mit Pfefferminze bedeutet, wie ich mir sagen lassen hab. Aber Treasure Island heisst eher Schatzinsel, was ich persönlich passender finde, denn Pfefferminze habe ich nicht gefunden dafür allerdings einige Schätze. Die liegen nicht nur unter der Erde. Die Insel wurde zu großen Teilen aus dem Schutt des großen Bebens 1906 errichtet, sodass sie wirklich coole Sachen bergen kann. Allerdings hab ich dann doch lieber Schätze auf dem monatlichen Flohmarkt gesucht.
Jedes letzte Wochenende im Monat findet hier nämlich der Treasure Island Flea Market statt und Schausteller bieten ihre oft selbstgemachten Schmuckstücke an. Neben vielen Armbändern, Ketten und Ringen gibt es auch viele Leckereien, ob vegane Cookies oder gultenfreie Cupcakes, jeder Stand hat sich meist auf etwas anderes spezialisiert. In einer Ecke gibt es dann auch noch alle möglichen Food Trucks, sodass jeder etwas leckeres zum Mittagessen findet. Kleidung kann man auch kaufen und natürlich Schrott bzw. typische Flohmarktgegenstände. Das schöne ist halt dass sich normale Flohmarktstände mit handgemachten Besonderheiten(Schmuck, Seife, Essen, Kleidung...) und Unterhaltungsangeboten vermischen.
Ich habe mir auch eine kleine Kette gekauft, mit einem Pusteblumenschirm in einer Glasflasche.
Und auch auf die Stadt gibt es einen tollen Blick.
Jedes letzte Wochenende im Monat findet hier nämlich der Treasure Island Flea Market statt und Schausteller bieten ihre oft selbstgemachten Schmuckstücke an. Neben vielen Armbändern, Ketten und Ringen gibt es auch viele Leckereien, ob vegane Cookies oder gultenfreie Cupcakes, jeder Stand hat sich meist auf etwas anderes spezialisiert. In einer Ecke gibt es dann auch noch alle möglichen Food Trucks, sodass jeder etwas leckeres zum Mittagessen findet. Kleidung kann man auch kaufen und natürlich Schrott bzw. typische Flohmarktgegenstände. Das schöne ist halt dass sich normale Flohmarktstände mit handgemachten Besonderheiten(Schmuck, Seife, Essen, Kleidung...) und Unterhaltungsangeboten vermischen.
Ich habe mir auch eine kleine Kette gekauft, mit einem Pusteblumenschirm in einer Glasflasche.
Und auch auf die Stadt gibt es einen tollen Blick.
Ich liebe San Francisco.
Donnerstag, 22. Oktober 2015
mal wieder Camping oder kein warmes Wasser
Ende Juli bin ich mit meiner Hostfamily dann noch ein letztes Mal campen gewesen. Insgesamt hab ich also locker über einanhalb Monate meines Au Pair Jahres draußen in der Natur geschlafen. Zum Glück bin ich das Mal davor nicht mitgekommen, weil ich da meinen eigenen Roadtrip allein durch die Nationalparks gemacht habe, das kann man zwar auch als Car-Camping zählen, aber ich beschränke mich jetzt mal auf Camping mit meiner Familie, sodass ich jede 10. Nacht in einem Zelt verbringen musste. Es war schön so viel mit meiner Hostfamily zuunternehmen, klar, aber 3 Tage reichen doch auch! Ich muss nicht immer gleich eine ganze Woche wegfahren, wenn das heisst, eine ganze Woche lang die Hände mit kaltem Wasser zuwaschen.
Warmes Wasser hab ich wirklich am meisten vermisst und danach den Smartphone-Empfang und mal ein paar Minuten Ruhe für mich. Denn ich hab ja kein eigenes Zimmer im Zelt und wenn ich auf Toilette wollte, musste auch gleich immer mindestens eins der Kinder.
Bei diesem Trip sind wir auch mal wieder einfach die Küste entlang nach Norden gefahren, wie eigentlich immer, nichts mit neue Orte erkunden, man bleibt doch lieber beim Beständigem.
Da es also mal wieder ungefähr das Selbe war, beschränke ich mich jetzt mal auf die 3 Highlights.
1. wir haben das unfertige Haus der Tante besucht. Sie wohnt irgendwo im Nirgendwo und baut dort alles selber. Unser Auto hat aber leider keinen 4 Rad Antrieb und da es ziemlich steil und ungepflasterte Straßen sind, mussten wir das Auto inklusive Wohnwagen weit entfernt stehen lassen und saßen dann hinten auf der Ladefläche ihres Trucks, um die Berge hochzufahren bzw alles vollzustauben. Meine Mädels fanden das super toll - macht ja auch Spaß durch die Wildnis zudüsen.
Lustig war dann auch noch unsere Wanderung zum Big Rock, so ein großer Felsen, den man raufklettern kann, ich hab irgendwie immer ziemlich Angst, dass die Kinder abrutschen, aber irgendwie finden die Amerikaner es normal, dass die Kinder da frei rumlaufen dürfen und theoretisch 30 Meter in die Tiefe fallen könnten ... zum Glück hat mein abenteuerliches Babygirl geschlafen, denn die ist am verrücktesten und kennt überhaupt gar keine Furcht.
Es gibt generell immer viele Dinge, bei denen ich total Angst um die Kiddies habe. Auf dem Rummel in Santa Cruz denk ich auch immer, dass sie gleich aus der Gondel rausrutschen und in die Tiefe fallen. Manchmal fehlen hier echt ein paar Sicherungsteile.
2. Soso's Geburtstag. Ich habe irgendwann schon einmal von der Geburtstagsfeier berichtet (link), weil ich an dem Tag so in Schreiblaune war, aber an ihrem richtigen Geburtstag waren wir unterwegs.
Morgens bin ich dann erstmal mit ihr im Arm aufgewacht und obwohl sie morgens immer ziemlich schläfrig bzw. muffelig ist, hielt sich das heute in Grenzen. Nach dem Frühstück haben wir den Vormittag am Strand verbracht und dort gab es dann auch ihren Geburtstagskuchen.
Schon ziemlich cool, dass man den Geburtstagskuchen als Mittagessen am Ozean isst. Das ist eins der vielen Dinge, die ich super cool an meiner Familie finde! Sie machen sich ihre eigenen Traditionen, sodass ein Geburtstag auch meist mehrere Wochen lang immer mal wieder gefeiert wird :)
Am Nachmittag ging es dann weiter zu anderen Verwandten und dort gab es dann am Abend auch das nächste Highlight:
3. Ein echtes, amerikanisches, (vegetarisches) BBQ mit riesigem Grill, Rauch, vielen verschiedenen Speisen und Lagerfeuergeschichten. Das einzig seltsame war, dass wir nur Gemüsewürstchen hatten, denn wirklich alle hier sind Vegetarier. Aber es war trotzdem richtig gut. Es gab halt so Tofugrillzeugs und ganz viel Gemüse, das fast alles im eigenen Garten angebaut wurde -außer vielleicht das Corn. In Amerika gibt es den Mais immer am Kolben (corn on the cob), den nagt man dann einfach ab und es schmeckt 3 mal besser als gekocht. Und auch sämtliche Gemüsesorten wurden einfach in Scheiben geschnitten und gegrillt und waren soooo super lecker. Manchmal glaub ich echt, ich könnte Vegetarier werden.
Warmes Wasser hab ich wirklich am meisten vermisst und danach den Smartphone-Empfang und mal ein paar Minuten Ruhe für mich. Denn ich hab ja kein eigenes Zimmer im Zelt und wenn ich auf Toilette wollte, musste auch gleich immer mindestens eins der Kinder.
Bei diesem Trip sind wir auch mal wieder einfach die Küste entlang nach Norden gefahren, wie eigentlich immer, nichts mit neue Orte erkunden, man bleibt doch lieber beim Beständigem.
Da es also mal wieder ungefähr das Selbe war, beschränke ich mich jetzt mal auf die 3 Highlights.
1. wir haben das unfertige Haus der Tante besucht. Sie wohnt irgendwo im Nirgendwo und baut dort alles selber. Unser Auto hat aber leider keinen 4 Rad Antrieb und da es ziemlich steil und ungepflasterte Straßen sind, mussten wir das Auto inklusive Wohnwagen weit entfernt stehen lassen und saßen dann hinten auf der Ladefläche ihres Trucks, um die Berge hochzufahren bzw alles vollzustauben. Meine Mädels fanden das super toll - macht ja auch Spaß durch die Wildnis zudüsen.
Lustig war dann auch noch unsere Wanderung zum Big Rock, so ein großer Felsen, den man raufklettern kann, ich hab irgendwie immer ziemlich Angst, dass die Kinder abrutschen, aber irgendwie finden die Amerikaner es normal, dass die Kinder da frei rumlaufen dürfen und theoretisch 30 Meter in die Tiefe fallen könnten ... zum Glück hat mein abenteuerliches Babygirl geschlafen, denn die ist am verrücktesten und kennt überhaupt gar keine Furcht.
Es gibt generell immer viele Dinge, bei denen ich total Angst um die Kiddies habe. Auf dem Rummel in Santa Cruz denk ich auch immer, dass sie gleich aus der Gondel rausrutschen und in die Tiefe fallen. Manchmal fehlen hier echt ein paar Sicherungsteile.
Von oben konnte man ganz hinten sogar das Meer sehen
2. Soso's Geburtstag. Ich habe irgendwann schon einmal von der Geburtstagsfeier berichtet (link), weil ich an dem Tag so in Schreiblaune war, aber an ihrem richtigen Geburtstag waren wir unterwegs.
Morgens bin ich dann erstmal mit ihr im Arm aufgewacht und obwohl sie morgens immer ziemlich schläfrig bzw. muffelig ist, hielt sich das heute in Grenzen. Nach dem Frühstück haben wir den Vormittag am Strand verbracht und dort gab es dann auch ihren Geburtstagskuchen.
Schon ziemlich cool, dass man den Geburtstagskuchen als Mittagessen am Ozean isst. Das ist eins der vielen Dinge, die ich super cool an meiner Familie finde! Sie machen sich ihre eigenen Traditionen, sodass ein Geburtstag auch meist mehrere Wochen lang immer mal wieder gefeiert wird :)
Am Nachmittag ging es dann weiter zu anderen Verwandten und dort gab es dann am Abend auch das nächste Highlight:
3. Ein echtes, amerikanisches, (vegetarisches) BBQ mit riesigem Grill, Rauch, vielen verschiedenen Speisen und Lagerfeuergeschichten. Das einzig seltsame war, dass wir nur Gemüsewürstchen hatten, denn wirklich alle hier sind Vegetarier. Aber es war trotzdem richtig gut. Es gab halt so Tofugrillzeugs und ganz viel Gemüse, das fast alles im eigenen Garten angebaut wurde -außer vielleicht das Corn. In Amerika gibt es den Mais immer am Kolben (corn on the cob), den nagt man dann einfach ab und es schmeckt 3 mal besser als gekocht. Und auch sämtliche Gemüsesorten wurden einfach in Scheiben geschnitten und gegrillt und waren soooo super lecker. Manchmal glaub ich echt, ich könnte Vegetarier werden.
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Alcatraz - ausbruchssicher und grausam
Auch trotz der vielen Touristen auf dieser doch sehr überschaulichen Insel kann man ihre Vergangenheit spüren. Es ist als läge ein dunkler Nebelschleier über ihr. Alles ist sehr ruhig, bis auf Schreie der Möwen ist nichts zu hören, die Geräusche der Stadt sind verstummt und dabei sind wir doch nur 1,5 Meilen von der pulsierenden, busy Metropole San Francisco entfernt.

Seit der Schließung des Gefängnisses im Jahr 1963 hat sich nicht viel verändert. Viele Zellen sind noch in Takt und auch von einer 19 Monate langen Besetzung durch einige Indianer gibt es noch viele Überbleibsel.
ALCATRAZ
das wohl berühmteste Gefängnis der Welt
Mitten in der San Francisco Bay liegt ein grauer, riesiger Stein. Auf ihm befindet sich der Gefängnistrakt, eine Leuchtturm, Fabrikgebäude, ein imposanter Wasserturm und mehrere kleine Gebäude, die einerseits Wohnmöglichkeiten für Aufseher boten anderseits auch als Lagerräume
genutzt wurden.
Seit der Schließung des Gefängnisses im Jahr 1963 hat sich nicht viel verändert. Viele Zellen sind noch in Takt und auch von einer 19 Monate langen Besetzung durch einige Indianer gibt es noch viele Überbleibsel.
Alcatraz ist kein gewöhnliches Gefängnis, hierher kamen nur die Schwerverbrecher, Leute die zu viel Mist gebaut hatten oder auch einfach zu listig für normale Gefängnisse waren und aus diesen schon einmal geflohen waren, denn Alcatraz gilt als unausbrechlich und besonders streng.
| "Brichst du die Regeln, kommst du ins Gefängnis, brichst du die Gefängnisregeln, kommst du nach Alcatraz." |
Die Reise beginnt am Pier 33, nachdem man eine gefühlte Stunde in der Schlage gestanden hat, denn Alcatraz Touren sind sehr beliebt,sodass es sich empfiehlt, die Tickets gut 1-2 Monate im Vorraus zukaufen, wird man mit einer Fähre in 15 Minten zur Insel gefahren.
Angekommen gab es direkt am Dock noch eine kleine Einstimmung: Ein Zeitzeuge oder noch besser ehemalig Inhaftierte Alcatrazs hat kurz etwas über die Gefängnisburg und sein Buch über die Zeit als Inhaftierter erzählt.
So etwas macht das Erlebnis noch viel echter und lebendiger.
Dann ging es aber auch schon hoch zum Gefängnistrakt. Dort bekommt man dann sein Audioheadset, welches auch auf Deutsch erhältlich ist und los geht es mit Geschichten auf den Ohren durch die Gefängnisgänge, vorbei an den echten Zellen. Einige sind extra noch mit persönlichen Gegenständen bestückt, damit man sich das Leben der Insassen besser vorstellen konnte. Es gibt natürlich auch noch einen riesigen Speisesaal mit Küche, eine kargen, betonierten Außenhof, eine Bücherei und die Aufseher-Büros.
Alcatraz hatte sogar eine eigene Feuerwehr:
Sowie eine Fabrik, die jetzt für atmosphärische Ausstellungen genutzt wird. Zu meiner Besuchszeit gab es eine richtig gute Ausstellung namens "Prisoners of Age", die über Schicksale der älternden Inhaftierten in US-Gefängnissen erzählt.
Generell find ich Gefängnisse eher langweilig, auch wenn sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt hat! So ging es wohl auch den berühmten Ausreißern von 1962. Denn die Brüder Clarence und John Anglin und Frank Morris haben es tatsächlich geschafft auszubrechen, indem sie unter anderem Wände mit Löffel aufgekratzt haben und Kopfattrappen herstellen, damit sie nicht sofort als fehlend erkannt wurden. Ob sie es allerdings auch durch die Fluten ans Festland geschafft haben, ist nicht bekannt. Aber wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, geht einfach mal zu * wikipedia *oder schaut sonst wo nach.
Nicht alles auf Alcatraz ist grau und gruselig, es gibt inzwischen auch ein paar Blumen und sehr viele Vögel, ich habe sogar einige Babyvögel gesehen.
Aber besonders beeindruckt hat mich wohl der traumhafte Blick auf San Francisco und die Golden Gate Bridge, gibt es etwas schöneres als diese Brücke? Wenn ich mir jetzt meine Bilder angucke, bekomme ich totales Heimweh, ich will wieder zurück in diese wundervolle Stadt.
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